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Wie funktioniert die Bisphenol-A-(BPA)-Schwefelsäure-Methode?

2025-10-16

Bisphenol A BPA Schwefelsäureverfahren
Phenol und Aceton reagieren in Schwefelsäure mit einer Massenkonzentration von 72,5–73,0 % bei 35–45 °C zu einer Kondensationsreaktion. Das Produkt wird anschließend mit Wasser gewaschen, kristallisiert, durch Zentrifugation abgetrennt und getrocknet. Man erhält so Bisphenol A, das sich für allgemeine Epoxidharze und Flammschutzmittel eignet. Der Verbrauch pro Tonne Produkt beträgt ca. 0,925 Tonnen Phenol, 0,285 Tonnen Aceton und 0,500 Tonnen Schwefelsäure (98 % Reinheit).
Dieses Bisphenol-A-Verfahren (BPA) zeichnet sich durch relativ einfache Anlagen und Prozesse aus. Allerdings ist der Rohstoffverbrauch hoch, was zu erhöhten Produktkosten führt. Zudem verursacht es Korrosion an Anlagen, Rohrleitungen, Ventilen und dem Produktionsgelände und erzeugt erhebliche Abfallmengen. Darüber hinaus entspricht die Produktqualität nicht den Anforderungen für die Herstellung von Polycarbonat oder lebensmittelgeeigneten Epoxidharzen.

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