Was ist die Bisphenol-A-BPA-Salzsäuremethode?
Bisphenol A BPA Salzsäureverfahren
Verfahren, die Salzsäure oder Chlorwasserstoffgas als Katalysatoren verwenden, werden zusammenfassend als Salzsäureverfahren bezeichnet. Beispielsweise wird ein Gemisch aus Phenol und Aceton mit trockenem Chlorwasserstoff als Katalysator bei Normaldruck und 50–60 °C für 8–9 Stunden umgesetzt. Bleibt der Volumenanteil des gasförmigen Chlorwasserstoffs über 96 %, ist Bisphenol A (BPA) das Hauptprodukt, wobei als Nebenprodukte Isomere, Trihydroxy- oder Monohydroxyderivate entstehen.
Das nach diesem Verfahren gewonnene Bisphenol A (BPA) kann als Rohstoff für die Epoxidharzherstellung verwendet werden. Für die Verwendung in Polycarbonat ist eine weitere Reinigung erforderlich. Das Hooker-Verfahren beispielsweise reinigt Bisphenol A mittels Vakuumdestillation und Extraktionskristallisation. Der Verbrauch pro Tonne Bisphenol A (BPA) beträgt ca. 0,855 Tonnen Phenol, 0,269 Tonnen Aceton, 0,216 Tonnen Chlorwasserstoff und 0,011 Tonnen Benzol als Lösungsmittel.
Dieses Verfahren ist etabliert und kann sowohl im Batch- als auch im kontinuierlichen Produktionsmodus angewendet werden.













