Hochwertige Phenolharze: Vielseitige Duroplaste für Hochleistungsanwendungen
Wichtigste Anwendungsgebiete
1. Kernanwendungen in der industriellen Fertigung
Phenolharze werden wegen ihrer Fähigkeit geschätzt, unter Hitze und Druck starre, formstabile Strukturen zu bilden:
Verbundwerkstoffe und Laminate:
Luft- und Raumfahrt: Wird aufgrund seiner geringen Rauchemission und Flammbeständigkeit (z. B. Einhaltung von FAR 25.853 für Verkehrsflugzeuge) in Flugzeuginnenverkleidungen, Triebwerkskomponenten und Wärmedämmung eingesetzt.
Marine: Bei Bootsrümpfen und Decks widerstehen Phenolharz-Verbundwerkstoffe der Wasseraufnahme und Korrosion und sind damit herkömmlichen Fiberglasprodukten in Salzwasserumgebungen überlegen.
Gießerei und Formenbau:
Novolakharze werden in Kombination mit Hexamethylentetramin im Sandgussverfahren für Automobilmotorenteile (z. B. Zylinderköpfe) eingesetzt. Ihre hohe thermische Stabilität gewährleistet eine präzise Formwiedergabe bei Gießtemperaturen über 1500 °C.
2. Elektronik- und Elektroindustrie
Gedruckte Leiterplatten (PCBs):
Resole-Harze sind integraler Bestandteil von Epoxid-Phenol-Laminaten in Leiterplatten und sorgen für eine hohe Durchschlagsfestigkeit und Dimensionsstabilität für Hochfrequenzanwendungen (z. B. 5G-Kommunikationsgeräte).
Elektrische Isolierung:
Geformte Phenolharzteile (z. B. Schaltanlagenkomponenten, Klemmenblöcke) bieten eine ausgezeichnete Lichtbogenbeständigkeit und thermische Stabilität und erfüllen die UL 94 V-0 Entflammbarkeitsnormen für elektrische Sicherheit.
3. Automobil- und Transportsektor
Komponenten unter der Motorhaube:
Phenolharze werden aufgrund ihrer Beständigkeit gegenüber Hitze (bis zu 250 °C) und mechanischer Beanspruchung in Kupplungsscheiben, Bremsbelägen und Getriebeteilen eingesetzt. Beispielsweise reduzieren phenolbasierte Reibmaterialien in europäischen Automobilwerken das Bremsfading bei Hochleistungsfahrzeugen.
Leichtbau-Verbundwerkstoffe:
Verstärkte Phenolharz-Verbundwerkstoffe, beispielsweise aus Glas oder Kohlenstofffasern, werden in LKW-Fahrerhäusern und Zuginnenräumen eingesetzt, um das Gewicht zu reduzieren und gleichzeitig die strukturelle Integrität und den Brandschutz zu gewährleisten (z. B. Einhaltung der Norm EN 45545-2 für den Schienenverkehr).
4. Bau- und Baumaterialien
Feuerhemmende Beschichtungen:
Phenolharze werden zu intumeszierenden Farben verarbeitet, die sich bei hohen Temperaturen ausdehnen und eine schützende Kohleschicht bilden, wodurch der strukturelle Einsturz von Gebäuden (z. B. von kommerziellen Wolkenkratzern in Asien) verzögert wird.
Isolierpaneele:
Phenolschaum mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,02 W/m·K wird in der Wohn- und Industrieisolierung eingesetzt und bietet im Vergleich zu Polyurethanschaum eine überlegene Feuerbeständigkeit.
Klebstoffe und Dichtstoffe:
Phenolbasierte Klebstoffe verbinden Holz, Metall und Keramik in Bauanwendungen (z. B. laminierte Balken im Modulbau) und bieten so eine lange Haltbarkeit und Beständigkeit gegen Feuchtigkeit.
5. Konsumgüter und Spezialanwendungen
Küchen- und Badezimmerausstattung:
Aus geformten Phenolharzen lassen sich langlebige, hitzebeständige Arbeitsplatten, Spülbecken und Armaturen herstellen. Ihre porenfreie Oberfläche ist resistent gegen Flecken und Chemikalien und eignet sich daher ideal für Großküchen.
Schleifmittel:
Resole-Harze binden Schleifkörner (z. B. Aluminiumoxid, Siliciumcarbid) in Schleifpapieren, Schleifscheiben und Trennscheiben und gewährleisten so eine gleichbleibende Leistung bei der Holz- und Metallbearbeitung.
Spezifikationen
| Produktname | Propionsäure | |||||||||
| Chemische Formel | C3H6O2 | |||||||||
| Molekulargewicht | 74,08 g/mol | |||||||||
| Aussehen | Farblose, transparente Flüssigkeit | |||||||||
| Schmelzpunkt | -20,8℃ | |||||||||
| Siedepunkt | 141,1℃ | |||||||||
| Dichte | 0,993 g/cm³ | |||||||||
| CAS-NR. | 79 - 09 - 4 | |||||||||
| HS-Code | 29155000 | |||||||||
| EINECS Nr. | 201 - 176 - 3 | |||||||||
| Anwendung | Anwendungsgebiete: Kunststoffe, Pharmazeutika, Lebensmittel, Lösungsmittel und Parfüms | |||||||||
Qualitätskontrollblatt
| Produktname | Propionsäure | ||||||
| ARTIKEL | STANDARDWERT (%) | TESTWERT (%) | |||||
| Propionsäuregehalt, Gew.-% ≥ | 99,5 | 99,9 | |||||
| Dichte (20/20℃) | 0,993–0,997 | 0,996 | |||||
| Siedebereich/℃ | 138,5-142,5 | 139.4-141.1 | |||||
| Verdampfungsrückstand, Gew.-%≤ | 0,01 | 0,006 | |||||
| Wasser, Gew.-%≤ | 0,15 | 0,02 | |||||
| Aldehyd,w/%≤ | ≤0,05 | 0,04 | |||||
| leichte Oxidationsfähigkeit, Gew.-%≤ | ≤0,05 | 0,01 | |||||
| Pb mg/kg≤ | 2.0 | ≤2,0 | |||||
| As mg/kg≤ | 3.0 | ≤3,0 | |||||
| Abschluss | Die Normen der Norm GB 1886.210-2016 müssen eingehalten werden. | ||||||
Qualität & Konformität
Flexibilität der Formulierung:
Anpassbar für spezifische Eigenschaften:
Hohe Hitzebeständigkeit: Glasübergangstemperatur (Tg) bis zu 300°C für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt.
Geringe Rauchemission: Modifizierte Sorten für den Transport und die Schifffahrt (z. B. IMO FTPC Teil 1-konform).
Regulierungsstandards:
Entspricht den Normen UL, ASTM und ISO 9001:2015. Materialien für den Lebensmittelkontakt (z. B. Phenolharze in Gerätegriffen) entsprechen den Anforderungen der FDA 21 CFR 177.1020.
Nachhaltigkeit:
Hergestellt unter Verwendung biobasierter Phenolderivate (z. B. Cashewnussschalenöl) in einigen Rezepturen, wodurch die Abhängigkeit von Petrochemikalien reduziert wird. Durch Verbrennung mit Energierückgewinnung recycelbar.
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