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Hochwertige PVC-Harze SG3, SG5, SG7: Maßgeschneiderte Lösungen für industrielle Komplettlösungen

Als Flaggschiffprodukte unseres Portfolios an ethylensynthetisierten PVC-Harzen setzen SG3, SG5 und SG7 neue Maßstäbe für anwendungsspezifisches Polyvinylchlorid. Dank präzise gesteuerter Polymerisationsprozesse bilden diese Typen ein umfassendes Lösungsportfolio, das das gesamte Spektrum der Fertigungsanforderungen abdeckt – von hochflexiblen Folien bis hin zu hochbelastbaren, starren Strukturen. Ihre spezifischen Molekulararchitekturen – feinabgestimmt durch K-Wert, Polymerisationsgrad und Partikelmorphologie – ermöglichen es Herstellern, mit minimalen Rezepturanpassungen optimale Ergebnisse zu erzielen.

    Molekulares Design & Physikalische Eigenschaften

    SG3 (Hohe Flexibilitätsklasse)
    Mit einem Polymerisationsgrad von 1300–1500 und einem K-Wert von 70–72 zeichnet sich diese Sorte durch lange Molekülketten aus, die die Weichmacheraufnahme verbessern. Die Partikelgrößenverteilung von 60–250 µm gewährleistet eine gleichmäßige Dispersion in weichen Compounds und ermöglicht eine Weichmacheraufnahme von 25–35 g pro 100 g Harz. Die resultierende amorphe Struktur sorgt für eine außergewöhnliche Bruchdehnung und macht das Material ideal für Produkte, die wiederholtes Biegen ohne Rissbildung erfordern.

    SG5 (Vielseitige mittlere Güteklasse)
    Mit einem Polymerisationsgrad von 1000–1100 und einem K-Wert von 65–67 bietet SG5 ein optimales Verhältnis von Polymerisationsgrad und Viskosität. Die optimierte Partikeldichte (0,45–0,58 g/ml) ermöglicht einen gleichmäßigen Schmelzfluss sowohl beim Extrudieren als auch beim Spritzgießen, während die moderate Weichmacheraufnahme (20–28 g/100 g) den Übergang von halbstarren Kabelmänteln zu Profilen mit geringer Flexibilität erlaubt. Die regelmäßige Molekülkettenstruktur minimiert Verarbeitungsfehler und gewährleistet eine gleichmäßige Wandstärke bei der Rohrextrusion.

    SG7 (Rigid Engineering Grade)
    Mit einem Polymerisationsgrad von 700–850 und einem K-Wert von 60–62 optimiert SG7 die Molekülpackungseffizienz für optimale Steifigkeit. Seine kompakte Partikelstruktur von 40–180 µm (Dichte 0,50–0,62 g/ml) reduziert Lufteinschlüsse in Formteilen und verbessert die Schlagfestigkeit beim Profilbau. Die geringe Weichmacheraufnahme (15–22 g/100 g) ermöglicht vollständig steife Formulierungen, während der Restvinylmonomergehalt von ≤ 3 µg/g die Sicherheitsstandards für Lebensmittelkontakt in Verpackungsanwendungen erfüllt.

    Anwendungsökosystem

    SG3: Der Flexibilitätsspezialist
    Im Agrarsektor werden SG3-basierte Folien mit einem Weichmacherzusatz von 40–50 phr zu UV-stabilisierten Gewächshausfolien verarbeitet, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lichtdurchlässigkeit und Reißfestigkeit gewährleisten. Im medizinischen Bereich ermöglicht der geringe Monomergehalt die Herstellung weicher Schläuche für Dialysegeräte, während er in der Schuhindustrie für elastische Sohlen sorgt, die auch bei Temperaturschwankungen formstabil bleiben.

    SG5: Das industrielle Arbeitstier
    Kabelhersteller nutzen den Weichmacher SG5 mit einem Gehalt von 10–20 phr zur Herstellung flammhemmender Isolierhüllen für Stromnetze, die elektrische Isolation mit mechanischer Festigkeit kombinieren. Im Bauwesen wird er zu wetterfesten Dichtungsstreifen für Fenster extrudiert, wo seine mittlere Härte Ozonbeständigkeit gewährleistet. Spritzgegossene Automobilbauteile, wie z. B. Türverkleidungen, profitieren von seinem günstigen Verhältnis von Schlagfestigkeit zu Gewicht.

    SG7: Der Steifigkeitsmeister
    Industrielle Rohrleitungssysteme nutzen den hohen Elastizitätsmodul von SG7 für chemikalienbeständige Abwasserrohre und druckfeste Wasserleitungen. Extrudierte Fensterprofile weisen in Kombination mit Titandioxid eine außergewöhnliche Farbechtheit im Außenbereich auf. Elektronikhersteller verwenden es für spritzgegossene Gerätegehäuse und profitieren von seiner Dimensionsstabilität bei der Montage unter hohen Temperaturen.

    Leitfaden zur Prozessoptimierung

    Nuancen des Wärmemanagements
    SG3 erfordert eine strikte Temperaturkontrolle (160–180 °C), um vorzeitige Zersetzung zu verhindern; bereits eine Überschreitung um 10 °C kann zur Freisetzung von Salzsäure und damit zu einer Vergilbung führen. SG7 hingegen toleriert Verarbeitungstemperaturen von 180–200 °C und ermöglicht so höhere Extrusionsraten für Rohre mit großem Durchmesser. Allerdings besteht bei Temperaturen über 210 °C die Gefahr des Molekülkettenbruchs.

    Additive Systemkonstruktion
    Stabilisierung: SG3 benötigt 1 - 2 phr Calcium-Zink-Kompositstabilisatoren, um der thermischen Zersetzung während der Verarbeitung mit hohem Weichmacheranteil entgegenzuwirken, während SG7 aufgrund der reduzierten weichmacherinduzierten Spannung nur 0,5 - 1 phr benötigt.
    Schmierung: Alle Sorten profitieren von 0,2 - 0,5 phr Polyethylenwachs, aber bei SG3 können höhere Dosierungen erforderlich sein, um die innere Reibung in weichen Mischungen zu verringern.
    Funktionelle Additive: Antioxidantien in SG7-Formulierungen verlängern die Nutzungsdauer im Außenbereich, während Schlagzähmodifikatoren in SG5 die Kerbschlagzähigkeit für Anwendungen in kalten Klimazonen verbessern.

    Ingenieurtechnische Exzellenz im Harzdesign

    Durch die Kombination präziser Molekulartechnik mit anwendungsorientierten Tests ermöglicht unser Portfolio SG3, SG5 und SG7 Herstellern, die Grenzen herkömmlicher PVC-Produkte zu überwinden. Von der für medizinische Einwegartikel erforderlichen Flexibilität bis hin zur für Hochhausbauten notwendigen strukturellen Integrität vereinen diese Kunststoffe wissenschaftliche Strenge mit industrieller Praxistauglichkeit und setzen damit neue Maßstäbe für leistungsstarke Polymerlösungen.

    Spezifikationen

    Produktname PVC
    Chemische Formel C2H3Cl
    Molekulargewicht 62,49822
    Aussehen Weißes, festes Pulver
    Siedepunkt 170-195 °C
    Dichte 1,4 g/ml bei 25 °C
    CAS-NR. 9002-86-2
    HS-Code 39041100
    EINECS Nr. 618-338-8

    Qualitätskontrollblatt

    Produktname PVC-Harz SG3
    ARTIKEL STANDARDWERT (%) TESTWERT (%)
    Viskositätszahl, ml/g 127-135 132,26
    Anzahl der Verunreinigungspartikel ≤ 16 16
    Massenanteil der flüchtigen Bestandteile (einschließlich Wasser),%≤ 0,3 0,12
    Scheinbare Dichte, g/mL, ≥ 0,45 0,521
    Reduzieren auf 250µm-Siebmaschenweite ≤Sieb
    Sieb, % 63µmSiebmaschenweite ≥Sieb
    1.6 0,1
    97 99
    "Fischauge"/400cm²≤ 20 2
    100 g Harzweichmacherabsorption, g≥ 26 26,8
    Weißgrad (160℃, 10 min), %≥ 78 84
    Leitfähigkeit des Wasserextrakts, µS/cm·g ≤ 5 0,3
    Restvinylchlorid-Monomergehalt, µg/g≤ 5 0,31
    K-Wert 72-71 72-71
    Produktname PVC-Harz SG5
    ARTIKEL STANDARDWERT (%) TESTWERT (%)
    Viskosität ml/g 118–107 107
    Anzahl der Verunreinigungspartikel ≤ 16 12.10.10.12
    Flüchtige Bestandteile (einschließlich Wasser) %≤ 0,4 0,16/0,13/0,12/0,13
    Scheinbare Dichte g/ml≥ 0,48 0,54
    Siebrückstand % 250 Mesh ≤ 1.6 0,16
    Anzahl der „Fischaugen“/400 cm² ≤ 20 8
    100 g Harzweichmacherabsorption/g≥ 19 21
    Weißgrad (160℃, 10 min) ≥ 78 90
    Restlicher Aminoethylen-Monomergehalt μg/z≤ 5 2,74
    thermische Stabilität 6'41"56
    Produktname PVC-Harz SG7
    ARTIKEL Spezifikation
    Viskositätszahl, ml/g 87-95
    Anzahl der Verunreinigungspartikel ≤ 20
    Massenanteil der flüchtigen Bestandteile (einschließlich Wasser),%≤ 0,45
    Scheinbare Dichte, g/mL, ≥ 0,52
    Reduzieren auf 250µm-Siebmaschenweite ≤Sieb
    Sieb, % 63µmSiebmaschenweite ≥Sieb
    1.6
    97
    "Fischauge"/400cm²≤ 30
    100 g Harzweichmacherabsorption, g≥ 12
    Weißgrad (160℃, 10 min), %≥ 75
    Restvinylchlorid-Monomergehalt, mg/l ≤ 5